In allen Gruppen arbeiten wir nach dem ITKF-Trainingssystem. Dabei werden die Grundprinzipien des Karate, wie das Erzeugen und Übertragen von Kraft aus dem Körperzentrum (Tanden), an einfachen Techniken trainiert. Nachdem die Grundprinzipien an den einfachen Bewegungen verstanden und verinnerlicht wurden, können sie ebenso auf komplexere Techniken bzw. auf Kombinationen angewandt werden.

Neben der technischen soll auch die charakterliche Entwicklung vorangetrieben werden. So erfährt der Karate-Ka, je mehr er lernt, dass Gefühle wie Wut oder Agressivität und sogar das alleinige Konzentrieren auf den Sieg das Anwenden von Karate unmöglich macht und er scheitern wird.  

Um alle Trainingsinhalte altersgerecht  vermitteln zu können, findet bei uns das Training von Kindern getrennt vom Training der Jugendlichen und Erwachsenen statt. Informationen zu Trainingszeiten und Trainingsorten finden sie im Untermenü Trainingseinheiten.

 

Dojokun

Da im traditionellen Karate das Training des Todome-Waza - der Technik, die einem Angreifer jegliche Möglichkeit nimmt erneut zu attakieren - zentralen Stellenwert einnimmt, sollte es sich von alleine verstehen, dass das Anwenden der Kampfkunst nur im äußersten Notfall gestattet ist. Um diesen Umstand noch zu verdeutlichen, existieren in den verschiedenen Dojos Regeln, die als Dojokun bezeichnet werden.

Hier folgen die Dojo-Regeln des USV TU-Dresden: 

Karate ist die Kunst mit anderen zu kämpfen und sich selbst zu besiegen.

Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.

Karate heißt, den Körper zu trainieren, um den Geist zu stärken.

Karate wirklich zu können, heißt es nicht zu brauchen.

Karate wird im Dojo gelehrt und im Alltag gelebt.